finanzielle Planung in der Schwangerschaft

Finanzielle Planung in der Schwangerschaft: So bereitest du dich optimal vor

Du machst dir irgendwann Gedanken um deine Finanzen und wie du die Elternzeit finanziell planen willst, wenn du schwanger bist?

Die Schwangerschaft ist eine spannende Zeit, voller Vorfreude auf auf euer Baby.

Doch neben all der Freude gibt es auch viele organisatorische Dinge zu bedenken – insbesondere die finanzielle Planung. Eine gute Vorbereitung hilft, finanzielle Unsicherheiten zu minimieren und sorgt dafür, dass ihr euch voll und ganz auf die Ankunft eures Kindes konzentrieren könnt. In diesem Beitrag zeige ich dir, wie du die finanzielle Planung während der Schwangerschaft angehst und welche Schritte besonders wichtig sind.

1. Einnahmen und Ausgaben analysieren

Bevor ihr in die konkrete Planung geht, ist es wichtig, einen Überblick über eure aktuellen Einnahmen und Ausgaben zu bekommen. Erstelle eine Liste mit:

  • Monatlichen Einnahmen: Gehalt, mögliche zusätzliche Einkünfte wie Mieteinnahmen oder Nebenjobs oder ein Nebengewerbe.
  • Fixen Ausgaben: Miete, Versicherungen, Strom, Nebenkosten, Sparbeiträge, Medien etc.
  • Variablen Ausgaben: Lebensmittel, Freizeit, Konsum etc.

Auf Basis dieser Liste kannst du erkennen, wie viel Puffer du monatlich hast und welche Ausgaben eventuell reduziert oder pausiert werden können.

Macht euch bewusst, was ihr an Konsumausgaben habt, da steckt meist der Teufel im Detail.

Legt euch einen Budgetplaner zu. Diesen hier habe ich nach wie vor zu Hause. Es ist Gold wert, wenn ihr eure Konsumausgaben im Griff habt.

finanzielle Planung in der Schwangerschaft

2. Mutterschaftsgeld und Elterngeld berechnen

Ein wesentlicher Teil der finanziellen Planung in der Schwangerschaft besteht darin, das Mutterschaftsgeld und Elterngeld zu berechnen. Beide Leistungen ersetzen das Einkommen, das während der Mutterschutzfrist und der Elternzeit wegfällt:

  • Mutterschaftsgeld: Dieses wird in den sechs Wochen vor und acht Wochen nach der Geburt gezahlt. Es entspricht in der Regel deinem bisherigen Nettogehalt.
  • Elterngeld: Nach dem Mutterschaftsgeld folgt das Elterngeld, das zwischen 65 % und 67% des durchschnittlichen Nettoeinkommens der letzten 12 Monate vor der Geburt beträgt.

Stöbert gern zu diesem Thema weiter auf meiner Seite. Gern nehme ich euch hier komplett an die Hand.

3. Kindergeld einplanen

Nach der Geburt habt ihr Anspruch auf Kindergeld. Derzeit beträgt das Kindergeld 250 Euro pro Monat und Kind. Plant dieses Geld fest in eurer monatliches Budget ein, um laufende Kosten wie Kleidung, Nahrung und alles was noch fürs Kind anfällt, abzudecken.

4. Zusätzliche Kosten einplanen

Neben den laufenden Kosten gibt es während der Schwangerschaft und nach der Geburt einige größere Ausgaben, die ihr in eurer finanziellen Planung einbauen solltet:

  • Erstausstattung für das Baby: Möbel, Kleidung, Kinderwagen und andere Notwendigkeiten können hohe Summen ausmachen. Überlegt, welche Anschaffungen wirklich nötig sind und wo du eventuell sparen kannst. 
  • Krankenversicherung: Informiert euch rechtzeitig über die Krankenversicherung für euer Kind. In der Regel wird es bei einem Elternteil mitversichert, wenn dieser gesetzlich versichert ist. Bei privat versicherten sollte man sich mehrere Angebote einholen. Für Fragen dazu, kommt gern auf mich zu.
  • Vorsorgeuntersuchungen und zusätzliche medizinische Leistungen: Überlegt, ob ihr spezielle Untersuchungen oder Vorsorgeleistungen in Anspruch nehmen möchtet, die von der Krankenkasse eventuell nicht vollständig übernommen werden. Hierzu kann man nach Geburt auch zusätzlich privat vorsorgen. Dafür gibt es verschiedene Bausteine, je nach Wünschen. Auch hier stehe ich euch mit Rat und Tat zur Seite.

5. Ersparnisse aufbauen

Baut euch vor der Geburt ein finanzielles Polster auf. Unvorhergesehene Ausgaben können immer auftreten, und ein kleines Ersparnis sorgt für zusätzliche Sicherheit. Überlegt, ob es möglich ist, monatlich einen festen Betrag zur Seite zu legen. Mit einer Haushaltsplanung (auch gern mit meiner Hilfe) verschafft ihr euch einen Überblick über eure Kosten.

Plant bereits während der Kinderwunschplanung eure Kosten um frühzeitig Struktur rein zu bekommen und euer Polster planen zu können.

Unterstützung gebe ich euch bei der Haushaltsplan- und Kostenerstellung sehr gern.

6. Berufliche Perspektiven klären

Die finanzielle Planung sollte auch die Zeit nach der Elternzeit berücksichtigen. Überlegt, wie und wann ihr wieder in den Beruf einsteigen möchtet:

  • Teilzeit oder Vollzeit: Welche Option kommt für euch infrage?
  • Kinderbetreuung: Plant die Kosten für eine Betreuungseinrichtung oder eine Tagesmutter ein, wenn ihr wieder arbeiten geht.

7. Steuerliche Vorteile nutzen

Kinder bringen auch steuerliche Vorteile mit sich. Informiert euch über die Möglichkeiten, wie ihr von steuerlichen Entlastungen profitieren könnt, z. B. durch den Kinderfreibetrag oder den Entlastungsbetrag für Alleinerziehende.

Fazit: Gut geplant in die Zukunft

Die finanzielle Planung in der Schwangerschaft ist ein entscheidender Schritt, um die Ankunft eures Kindes entspannt und ohne finanzielle Sorgen zu genießen. Indem ihr frühzeitig eure Einnahmen und Ausgaben analysierst, Ersparnisse aufbaut und euch über staatliche Unterstützung informiert, schafft ihr eine solide Grundlage für die Zukunft eurer Familie. Nutzt die Zeit der Schwangerschaft, um eure finanzielle Situation zu klären und die bestmöglichen Entscheidungen für euch und euer Kind zu treffen.

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